Umstellung des Rechnungswesens in der EKHN

Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat mit deutlicher Mehrheit beschlossen, ihr Rechnungswesen ab 2015 von der erweiterten Kameralistik auf die Doppik (Doppelte Buchführung in Konten) umzustellen.

Am Projekt Doppik sind Mitarbeitende aus allen EKHN-Ebenen beteiligt. Fach- und organisationsspezifische Umsetzungspakete werden in Teilprojekten aufbereitet, Detailfragen themenbezogen in Arbeitsgruppen erörtert. Bestätigungen, Beschlüsse oder (Folge-) Aufträge erteilt eine fach- und ebenenübergreifende Projektsteuerungsgruppe.

Auf dieser Homepage finden Sie die Ziele sowie alle Neuigkeiten unter Aktuelles aus dem Doppikprojekt samt häufig gestellter Fragen und Downloads zur Doppik.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Rückfragen haben, bitten wir Sie nicht zu zögern und über das Kontakt-Formular oder per E-Mail auf uns zu zu kommen. Wir antworten Ihnen dann auf direktem Weg.

Was kommt durch die Doppik an Veränderungen auf die gesamte EKHN zu und zunächst auf die Kirchengemeinden zu, die sich in den Pilotregionen Starkenburg West und Wiesbaden-Rheingau-Taunus befinden?

Ein Kleiner Leitfaden Doppik für Kirchengemeinden wird mit den Haushaltsplänen zwar versandt. Im Download-Bereich finden Sie aber schon die wesentlichen Änderungen, die neuen Sachkontenklassen, Abrechnungsobjekte für Kirchengemeinden und ein Glossar mit den wesentlichen Begriffen aus dem neuen Rechnungswesen der EKHN

 

 

 


Grundlagenschulungen in kaufmännischer Buchführung

Im Teilprojekt "Schulungsmaßnahmen / Akzeptanzmanagement" ist auf der Basis einer beschränkten Ausschreibung eine Schulungspartnerin gewonnen worden, die für die einheitliche Vermittlung der Grundkenntnisse in kaufmännischer Buchführung im Finanzwesen der EKHN sorgt. Hierzu erhalten seit 2013 bis in den Mai 2015 hinein die gesamtkirchliche Verwaltung, die Regionalverwaltungen sowie (auf freiwilliger Basis) die gebietszugehörigen Dekanatsverwaltungsfachkräfte ca. 50 Schulungsstunden - je nach konkreter Terminvereinbarung im 8-12 Wochenzyklus.

Die Schulungsinhalte sind mit dem Teilprojekt abgestimmt und leisten auch den Transfer von kameralen zu kaufmännischen Buchungslogiken und -beispielen. Für die Regionalverwaltungen ist diese Umschulungsmaßnahme für ihre komplette Finanzabteilung verbindlich. Für die Dekanate ist dies eine einmalige Gelegenheit, sich mit ihren Verwaltungsfachkräften an den Schulungszyklus in der Region anzuhängen und sich gemeinsam mit der Regionalverwaltung auf die kaufmännische Buchführung vorzubereiten. Das Projekt Doppik übernimmt die Kosten des Schulungsanbieters, die Infrastruktur stellt die Regionalverwaltung vor Ort.