Was ist Doppik?

Die Doppik ist ein Rechnungswesen, das im Wesentlichen der doppelten Buchführung entspricht. Jeder Geschäftsfall löst in der Buchhaltung Veränderungen auf mindestens zwei Konten aus (Zugang bzw.  Abgang). Die zugrundeliegenden Vorschriften folgen allerdings nicht dem Handelsgesetzbuch für Kaufleute sondern einem eigenem Regelwerk; in der EKHN ist dies die „Kirchliche Haushaltsordnung“.

Umstellung des Rechnungswesens in der EKHN

Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat mit deutlicher Mehrheit beschlossen, ihr Rechnungswesen ab 2015 von der erweiterten Kameralistik auf die Doppik (Doppelte Buchführung in Konten) umzustellen.

Am Projekt Doppik sind Mitarbeitende aus allen EKHN-Ebenen beteiligt. Fach- und organisationsspezifische Umsetzungspakete werden in Teilprojekten aufbereitet, Detailfragen themenbezogen in Arbeitsgruppen erörtert. Bestätigungen, Beschlüsse oder (Folge-) Aufträge erteilt eine fach- und ebenenübergreifende Projektsteuerungsgruppe.

Auf dieser Homepage finden Sie die Ziele sowie alle Neuigkeiten unter Aktuelles aus dem Doppikprojekt samt häufig gestellter Fragen und Downloads zur Doppik.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Rückfragen haben, bitten wir Sie nicht zu zögern und über das Kontakt-Formular oder per E-Mail auf uns zu zu kommen. Wir antworten Ihnen dann auf direktem Weg.

 

Die Ziele im Überblick:

Transparenz gewähren über Ziele und Inhalte kirchlichen Handelns und über Art und Höhe der dafür eingesetzten Ressourcen

Verständigung erleichtern durch ein vereinfachtes, einheitliches und aussagefähiges Zahlenwerk - auch für Ehrenamtliche und Quereinsteiger sowie zwischen Kirche und ihren Partnern in Politik und Wirtschaft.

Entscheidungsgrundlagen liefern zur Planung und Steuerung der inhaltlichen Ausrichtung und zum vergleichbaren Einsatz von Ressourcen und ihrer Finanzierbarkeit

Vorsorge treffen über regelmäßige Beträge für den Erhalt der Bausubstanz, um Handlungsspielraum für andere Schwerpunkte im Interesse der heutigen und künftigen Mitglieder, Mitarbeitenden und Verantwortlichen in Gremien zu schaffen